Craniosacraler Rhythmus

Craniosacraler Rhythmus

Ein besonderes Augenmerk wird in der Craniosacralen Therapie auf die Flüssigkeitssyteme des Körpers gelegt. Flüssigkeiten wie der Liquor (die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit), Blut, Lymphe sowie die Flüssigkeit um jede Zelle dienen der Ernährung des Gewebes, unterstützen die Informationsübertragung  und begleiten den natürlichen Abtransport von Stoffwechselprodukten. Den freien Fluß dieser Systeme zu unterstützen, ist ein wesentliches Ziel einer jeden Behandlung.

Vermittelt werden die subtilen Bewegungen über die Faszien, die uns als durchgängige, verbindende und umhüllende Struktur im ganzen Körper durchziehen.
Die moderne Forschung zeigt, dass Faszien ein hochempfindliches Netzwerk bilden, welches über zahlreiche sensible Nervenendigungen verfügt und maßgeblich an unserer Eigenwahrnehmung und unserem körperlichen Wohlbefinden beteiligt ist. Die behutsame Arbeit mit dieser verbindenden Struktur bietet daher einen ganzheitliche integrierenden Ansatz.

Als tief wirkende Methode orientiert sich die Craniosacrale Therapie am craniosacralen Rhythmus, der sich im feinen, eigenständigen Pulsieren des Liquor zeigt. Diese Flüssigkeit umgibt, nährt und schützt unser zentrales Nervensystem. Das feine Pulsieren zu begleiten, zielt darauf ab, die körpereigenen Abwehrkräfte auf natürliche Weise zu unterstützen und die Selbstregulierungsfähigkeit des Nervensystems einzuladen.

Das Erspüren dieser feinen, autonomen Gewebebewegungen dient mir sowohl als Orientierungshilfe für die Behandlung als auch zur  Harmonisierung von Spannungsmustern und Dysbalancen, die sich im Bereich des Bewegungsapparats, der Organe oder des Nervensystems ausdrücken können. Da alle Bereiche in ständiger Wechselwirkung stehen, betrachte ich stets das gesamte System.

Nach einem ausführlichen Gespräch und einer gründlichen körperlichen Einstimmung beraten wir gemeinsam, auf welcher Ebene wir Ihren individuellen Behandlungsweg beginnen können.

Wann kann eine Therapie sinnvoll sein?

 

Wichtiger Hinweis zur Wissenschaftlichkeit:
Die Craniosacrale Therapie, die Osteopathie sowie die Existenz und die therapeutische Beeinflussung des sogenannten craniosacralen Rhythmus gehören zu den Verfahren der komplementären Erfahrungsmedizin. Sie sind in der Naturheilkunde fest etabliert, werden jedoch von der herrschenden Schulmedizin und der modernen Wissenschaft nicht anerkannt. Die beschriebenen Wirkungen, Zusammenhänge und Behandlungsziele beruhen auf den Erkenntnissen und den langjährigen Praxiserfahrungen der jeweiligen Therapierichtungen selbst. Wissenschaftliche Nachweise im Sinne der Schulmedizin durch unumstößliche, kontrollierte Studien liegen für den craniosacralen Rhythmus und seine therapeutische Relevanz nicht vor.